Jona Carlet
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich
jona.carlet@pukzh.ch

Jona hat Medizin (Staatsexamen) und Philosophie (Bachelor of Arts) in Frankfurt am Main mit Aufenthalten in Italien, Schweiz, USA und Südafrika studiert. Derzeit ist er in der Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich tätig.

Als wissenschaftliche Hilfskraft im SALUS-Projekt hat er im Projektbereich zur Konzeption von gesundheitlichem Wohl in der Psychiatrie eine Bachelorarbeit über Wohlergehen im Kontext von schwerwiegenden psychischen Krankheiten verfasst. Neben diesem Themenfeld ist er weiterhin in laufenden Forschungsprojekten zu Intersektionalität in der psychischen Gesundheitsforschung sowie einem Projekt zu Ethikberatung in der Psychiatrie beteiligt.

Zu Jonas Forschungsinteressen zählen aktuell Konzepte des Wohlergehens im psychiatrischen Kontext, feministische Theorien, sowie Themen der Intersektionalität und partizipativen Forschung. 

Astrid Gieselmann
astrid.gieselmann@rub.de

Astrid Gieselmann ist Ärztin und zur Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin an der Ruhr-Universität Bochum tätig. Ihr Forschungsschwerpunkt im Rahmen des SALUS-Projektes ist die Anwendung von Vorausverfügungen in der Psychiatrie unter Verwendung verschiedener Forschungsmethoden. Hierzu gehören die konzeptionelle Analyse, qualitative und quantitative Forschungsmethoden sowie systematische Literaturübersichten.

Astrid hat Medizin (Staatsexamen) sowie Philosophie und Geschichte (Bachelor of Arts) an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster studiert. Ihre medizinische Doktorarbeit hat sie am Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität zur Anwendung von Vorausverfügungen in der Psychiatrie eingereicht.

Seit 2016 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin in Bochum und ist Mitglied der Ethik-Kommission der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.

Ihre Forschungsinteressen sind neben der Anwendung von Vorausverfügungen in der Psychiatrie, Entscheidungen bei nicht-einwilligungsfähigen Patienten und forschungsethische Fragen.

Dr. iur., LL.M.
Tanja Henking
Professur für Gesundheitsrecht, Medizinrecht und Strafrecht

Prof. Dr. Tanja Henking, LL.M. (Medizinrecht) ist seit 2015 Professorin für Gesundheitsrecht, Medizinrecht und Strafrecht an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Dort leitet sie zudem das Institut für angewandte Sozialwissenschaften. Zuvor leitete sie am Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin, Ruhr-Universität Bochum, die Nachwuchsforschungsgruppe „Ethik und Recht der modernen Medizin“. Neben Rechtsfragen am Lebensanfang und am Lebensende gehören zu ihren Forschungsschwerpunkten die Rechte von Menschen mit psychischer Erkrankung mit besonderem Fokus auf Zwangsbehandlung und Zwangsmaßnahmen sowie Fragen der Einwilligungsfähigkeit. Zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge zu diesem Themenbereich sind aus ihrer Tätigkeit bereits hervorgegangen. Im Kontext von medizinischer Vorsorgung und insbesondere psychischen Erkrankungen befasst sie sich außerdem mit Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz.

Dr. rer. medic.
Alexa Nossek
alexa.nossek@rub.de

Alexa Nossek ist Medizinethikerin. Sie hat Philosophie und Alte Geschichte an der Universität Duisburg-Essen studiert und als Magistra Artium abgeschlossen. Ihre medizinwissenschaftliche Promotion hat Alexa Nossek an der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit dem Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin der Ruhr-Universität Bochum durchge-führt. An diesem Institut war sie von 2015 bis 2020 als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig.

Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist die Ethik in der Psychiatrie. Hier arbeitet sie an den Themen Peer Support Work (Genesungsbegleitung), Anerkennungsverhältnisse zwischen Pro-fessionellen und Patient*innen, Patient*innen-Selbstbestimmung und Selbstbestimmungsfähig-keit, Zwang und Vermeidung von Zwang, sowie Stigma. 

PhD
Laura van Melle
a.vanmelle@amsterdamumc.nl

Laura van Melle arbeitet innerhalb des SALUS-Projekts in erster Linie im Teilprojekt zu Odysseus-Verfügungen in der Psychiatrie. Da sie neben ihrer früheren Tätigkeit am Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin der Ruhr-Universität Bochum auch am GGZ InGeest Mental Health Care Center sowie am Department of Ethics, Right and Humanities am University Medical Centre in Amsterdam affiliiert ist, intensiviert und koordiniert sie die Zusammenarbeit zwischen den genannten Institutionen in verschiedenen Projekten zur Reduktion von Zwang in der Psychiatrie.

Laura van Melle hat Psychologie studiert und wurde im Jahr 2021 mit einer Arbeit zur Entwicklung, Implementierung und zu Effekten des High and Intensive Care (HIC) Model im niederländischen psychiatrischen Versorgungssystem am VU University Medical Center in Amsterdam promoviert. Sie ist Koordinatorin eines Programms zur Reduktion von Zwang am GGZ inGeest und Vorstandsmitglied der HIC Foundation, die die Entwicklung und Implementierung des HIC Modells vorantreibt.

Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die „Care Ethics“ in der ambulanten und stationären Versorgung sowie Konzepte und Interventionen zur Reduktion von Zwang.