Astrid Gieselmann
astrid.gieselmann@rub.de

Astrid Gieselmann ist Ärztin und zur Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin an der Ruhr-Universität Bochum tätig. Ihr Forschungsschwerpunkt im Rahmen des SALUS-Projektes ist die Anwendung von Vorausverfügungen in der Psychiatrie unter Verwendung verschiedener Forschungsmethoden. Hierzu gehören die konzeptionelle Analyse, qualitative und quantitative Forschungsmethoden sowie systematische Literaturübersichten.

Astrid hat Medizin (Staatsexamen) sowie Philosophie und Geschichte (Bachelor of Arts) an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster studiert. Ihre medizinische Doktorarbeit hat sie am Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität zur Anwendung von Vorausverfügungen in der Psychiatrie eingereicht.

Seit 2016 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin in Bochum und ist Mitglied der Ethik-Kommission der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.

Ihre Forschungsinteressen sind neben der Anwendung von Vorausverfügungen in der Psychiatrie, Entscheidungen bei nicht-einwilligungsfähigen Patienten und forschungsethische Fragen.

PhD
Laura van Melle
a.vanmelle@amsterdamumc.nl

Laura van Melle arbeitet innerhalb des SALUS-Projekts in erster Linie im Teilprojekt zu Odysseus-Verfügungen in der Psychiatrie. Da sie neben ihrer früheren Tätigkeit am Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin der Ruhr-Universität Bochum auch am GGZ InGeest Mental Health Care Center sowie am Department of Ethics, Right and Humanities am University Medical Centre in Amsterdam affiliiert ist, intensiviert und koordiniert sie die Zusammenarbeit zwischen den genannten Institutionen in verschiedenen Projekten zur Reduktion von Zwang in der Psychiatrie.

Laura van Melle hat Psychologie studiert und wurde im Jahr 2021 mit einer Arbeit zur Entwicklung, Implementierung und zu Effekten des High and Intensive Care (HIC) Model im niederländischen psychiatrischen Versorgungssystem am VU University Medical Center in Amsterdam promoviert. Sie ist Koordinatorin eines Programms zur Reduktion von Zwang am GGZ inGeest und Vorstandsmitglied der HIC Foundation, die die Entwicklung und Implementierung des HIC Modells vorantreibt.

Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die „Care Ethics“ in der ambulanten und stationären Versorgung sowie Konzepte und Interventionen zur Reduktion von Zwang.